13.12.1250 stirbt der Stauferkaiser Friedrich der II. 1254 stirbt sein Sohn Konrad IV. Beide waren vom Papst exkommuniziert worden.
1257 wählten die zerstrittenen Kurfürsten 2 "Ausländer" zu deutschen Königen. Es beginnt die Zeit des sogenannten Interregnums. Gleichzeitig bezeichnet diese Zeit den Übergang vom Hochmittellater zum Spätmittelalter. Erst mit der Wahl des Habsburgers Rudolf I. zum deutschen König Anno 1273 und der Anerkennung durch Pabst Gregor X. geht diese unruhige Zeit langsam zu Ende.

Während des Interregnums tritt Nürnberg dem "Rheinischen Städtebund" bei, weil dieser eine Flotte unterhält, welche die Kaufleute und den Handel auf Rhein und Main beschützt. Viele reiche Kaufleute und kleinere Territorialherren werben Söldner an um Ihr Hab und Gut - vor allem aber Ihre Interessen - zu schützen.

So entstanden Söldnergruppen, die ihre "Dienstleistungen" gegen Geld und Naturalien, bald hier und bald da, zu Verfügung stellten.

Das fränkische Fußvolk stellt so eine Truppe dar, die mal eine Burg beschützt, mal im Auftrag eines Kaufherrn einen Handelszug begleitet oder als Aufgebot eines Territorialherren aufgestellt wird, um ein "Raubritternest" auszuheben, Zölle und Steuern einzutreiben usw.